Besser Kommunizieren: 8 hilfreiche Tipps
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Besser kommunizieren: 8 hilfreiche Tipps

Kundenbindung | 10.10.2019

Wann kommuniziert man richtig?

Wenn wir im Leben Respekt, Achtung, Zustimmung und Erfolg haben wollen müssen wir darauf achten, dass wir mit anderen Menschen so reden, dass sie sich wohl dabei fühlen. Denn nur dann werden sie uns gerne zuhören und uns helfen, unsere Ziele besser zu erreichen. Aber wie sprechen wir am besten mit den Menschen wenn wir wissen, dass sie ganz vielfältig sind und deshalb unterschiedlich angesprochen werden möchten?

Besser kommunizieren: 8 hilfreiche Tipps

8 Hilfreiche Tipps, wie man besser kommuniziert

  1. Achten Sie auf die richtige innere Einstellung bei einem Gespräch
  2. Sprechen Sie klar und deutlich
  3. Erkennen Sie den Verhaltensstil Ihres Gesprächspartners richtig
  4. Eignen Sie sich das Wissen der 4 Kommunikationsstile an
  5. Spiegeln Sie die Person passend
  6. Lassen Sie den anderen zuerst sprechen
  7. Die 3 Wirkungsfaktoren in einem Gespräch kennen und beachten
  8. Die Kommunikation verbessern im Gespräch mit mehreren Personen

1.) Achten Sie auf die richtige innere Einstellung bei einem Gespräch

Richtig zu kommunizieren heißt: verstanden werden wollen. Mit dieser Einstellung können wir uns das Wissen für eine bessere Kommunikation leichter aneignen.


2.) Sprechen Sie klar und deutlich

Zu einer optimalen Kommunikation gehört, dass wir deutlich sprechen, wenn uns andere Menschen gut verstehen sollen. Das erreichen wir dann sehr gut, wenn wir den Mund weit genug öffnen, damit die Buchstaben ausreichend Platz haben, um deutlich zu klingen. Ein bewährter Tipp ist es, einen kleinen Text laut zu lesen und dabei einen Korken in den Mund zu nehmen. Nehmen Sie den Korken anschließend heraus und lesen den Text noch einmal. Sie werden merken, dass Sie anschließend viel deutlicher sprechen. Ebenso ist es wichtig, Wortendungen nicht einfach zu verschlucken, sonders sie auszusprechen, wie z.B. bei den Wörtern „Rechnungen“ oder „Bestellungen“. Das allein genügt aber noch nicht, wenn wir besser kommunizieren wollen.


3.) Erkennen Sie den Verhaltensstil Ihres Gesprächspartners richtig

Hilfreich ist es, gleich zu Beginn eines Gesprächs zu erkennen, auf welche Art und Weise die Person am liebsten kommuniziert: persönlich, freundlich, kurz und knapp, laut, leise oder ausführlich. Mit Hilfe der LIFO Methodik (LIFO steht für Life Orientation), die 4 verschiedene Verhaltens- und Kommunikationsstile beschreibt, können wir den bevorzugten Verhaltensstil unseres Gesprächspartners schnell und richtig erkennen. Je nach Situation oder Typ, verwenden Menschen präferiert den einen oder anderen Stil beim Kommunizieren. Den gilt es gleich zu Beginn eines Gesprächs zu erkennen. Wir können das in einem Telefonat, am Schreibstil einer E-Mail oder am persönlichen Auftreten einer Person erkennen.

4.) Eignen Sie sich das Wissen der 4 Kommunikationsstile nach LIFO an

Die LIFO Methode ist eine von vielen bekannten Methodiken, die uns helfen, das richtige Geschenkpapier durch den Einsatz der für unseren Gesprächspartner passenden Vokabeln zu verwenden. Denn nur so wird er uns gerne zuhören und unseren Worten offen gegenüber eingestellt sein. Der Trend ist aktuell höher denn je, das eigene Handeln und die Kommunikation mit Hilfe solcher Methodiken zu verbessern.
Die LIFO Methode beschreibt 4 Kommunikationsstile:

  1. fröhlich, schnell, sprunghaft, locker
  2. freundlich, ausführlich, hilfsbereit
  3. Sachlich, schnell, kurz, laut
  4. Sachlich, ausführlich, korrekt

Um schnell in den richtigen Kommunikationsstil unseres Gesprächspartners zu springen, sollten wir unseren eigenen Stil richtig einschätzen und alle anderen 3 Stile beherrschen. Es hängt jetzt stark von den bereits erworbenen Fertigkeiten sprechen zu können ab, wie sehr wir die eigenen rhetorischen Fähigkeiten verbessern müssen, um alle Kommunikationsstile zu beherrschen. Je besser unser Wissen über unterschiedliche Sprechstile ist, desto schneller und richtiger treffen wir den passenden Kommunikationsstil für unseren Gesprächspartner.


5) Spiegeln Sie Ihren Gesprächspartner passend

Das Wissen um den bevorzugten Kommunikationsstil unseres Gesprächspartners ist das eine. Nun den Mut zu haben, in diesen Stil zu springen ist etwas anderes. Die meisten Menschen haben die Befürchtung, dass sie nach einem Sprung in einen anderen Kommunikationsstil nicht authentisch wirken und dass der Gesprächspartner es merken könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Die andere Person wird merken, dass Sie sich Mühe geben, Ihre Kommunikation der eigenen anzupassen und das wird sich für ihn wunderbar anfühlen. Wichtig beim Sprechen ist nur, dass Sie nicht mittendrin in einen ganz anderen Kommunikationsstil wechseln.
Eine erfolgreiche Spiegelung unseres Gesprächspartners führt dazu, dass er sich zu uns hingezogen und sicher fühlt. Er ist dann gerne bereit, sich auf ein Gespräch mit uns einzulassen.

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6.) Lassen Sie den anderen zuerst sprechen

Ein hilfreicher Tipp ist es, mit einer passenden Einstiegsfrage den anderen zuerst sprechen zu lassen. Unser Gesprächspartner wird sich wohl fühlen, weil uns seine Meinung wichtig ist und er wird das Gespräch gerne mit uns führen wollen.
Die Verantwortung für ein gelungenes Gespräch liegt immer bei der Person, die das Gespräch eröffnet, denn sie muss dafür sorgen, dass der Empfänger alles richtig versteht und sich wohl fühlt.
Wenn Sie sich äußern wie „das haben Sie falsch verstanden“ oder „so habe ich das aber nicht gesagt“ outen Sie sich als Person mit eingeschränktem Wissen über eine professionelle Kommunikation.


7.) Die 3 Wirkungsfaktoren im Gespräch kennen und beachten

Wenn Menschen aufeinander treffen wirken sie mit ihrem Körper (55 %), ihrer Stimme (38 – 56%) und mit dem gesprochenen Wort (7%).
Da uns der Gesprächspartner nicht immer sehen kann, z.B. wenn wir am Telefon mit ihm sprechen, müssen wir also viel mehr auf eine passende Stimme achten, wenn wir erfolgreich auf unseren Gesprächspartner einwirken wollen. Am Telefon wirken wir mit ca. 80% mit unserer Stimme. Zum Beispiel können wir wie folgt sprechen: laut, leise, schnell, langsam, persönlich, sachlich, freundliche, fröhlich, kurz, ausführlich etc. Wenn unser Gesprächspartner uns gerne zuhört, haben wir ihn richtig angesprochen.

8.) Die Kommunikation verbessern im Gespräch mit mehreren Personen

Hierbei brauchen wir eine möglichst ausgereifte Kenntnis darüber, wie Menschen Informationen aufnehmen und wie der Kommunikationsstil sein muss, damit sie uns gerne zuhören. Auf diese Thematik gehe ich in meinen Telefonseminaren ein, für die Sie gerne einen Platz buchen können.
Folgende Tipps helfen in einer Gruppe besser zu kommunizieren:

  •  Sprechen Sie laut und deutlich, dass Sie jeder verstehen kann
  •  Nehmen Sie mit allen Blickkontakt auf beim Sprechen, damit Sie selbstsicherer wirken und sich alle bedeutsam fühlen
  • Achten Sie bei Ihrer Kommunikation auf eine abwechslungsreiche Tonalität, damit die Neugierde auf Ihre Worte bestehen bleibt
  • finden Sie bei einem Vortrag oder Seminar schnell die Querulanten und sprechen diese an. Oder nehmen Sie diese Personen mit in Ihr Programm auf, damit sie beschäftigt sind und sich bedeutend fühlen
  • kritisieren Sie niemanden, vor allem nicht im Beisein von anderen, sondern fragen Sie interessiert, warum die Person diese Meinung vertritt
  • informieren Sie sich im Vorfeld über Ihre Gesprächspartner, um Antworten parat zu haben oder diese positiv zu überraschen
  • lernen Sie, komplexe Sachverhalte in 1 bis 2 Sätzen auf den Punkt zu bringen, damit Ihnen möglichst viele Menschen gerne zuhören
  • zum richtigen Kommunizieren gehört auch eine entsprechende Struktur im Gespräch, damit Ihnen jeder inhaltlich folgen kann

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Menschen lernen nie aus, wenn es darum geht, richtig und besser zu kommunizieren. Diejenigen, die in einen besseren Kommunikationsstil investieren, erreichen auf jeden Fall mehr im Leben.

Zu den Kommunikations-Seminaren. 


 

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Elke Klöfer

Trainerin für Kundengewinnung und Kundenbindung

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Wie wir richtig kommunizieren und dabei erfolgreich sind zeigt Elke Klöfer in Ihrem Blog rund um das Thema: „Verkaufsfördernde Maßnahmen durch den bewussten Einsatz der Stimme und dem gesprochenen Wort am Telefon.“